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humorkonzept: Das sind Christoph Emmelmann, Alfred Gerhards und Thomas Holtbernd.

Mehr oder weniger zufällig wurden wir Drei als Triumvirat gemeinsam für eine Humortagung engagiert. In dieser Konstellation haben wir zum ersten Mal gemeinsam eine Veranstaltung gemacht. Diese Tagung gefiel uns äußerst gut, wir wurden von den TeilnehmerInnen als harmonisch erlebt und wir selbst fragten uns, warum wir bisher noch nicht zusammen gearbeitet haben. Also lautete der Beschluss: Wir machen das zu einem "Humorkonzept", welches wir Einrichtungen, Firmen usw. anbieten wollen.

Und so sah das Programm bei der assista (Altenhof, Österreich) aus. Nach Absprache passen wir dieses Programm entsprechend an.



  Humor-Tagung

Humor als Erfolgskonzept für Alltag und Beruf


Humor wird nach wissenschaftlichen Erkenntnissen und Untersuchungen mittlerweile als lern- und entwickelbare Fähigkeit betrachtet, die als Bewältigungsstrategie bei Berufs- und Alltagsproblemen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Humorvolle Menschen sind zufriedene Menschen. Im Berufsleben bewei­sen sie Leistungsbereitschaft und Teamfähigkeit und reagieren in Krisensi­tuationen belastbarer und flexibler als Andere. Lachen baut Stress ab und Konzentration auf, löst Spannungen und Kon­flikte und stärkt die Immunabwehr. Humor hilft bei Entscheidungspro­zessen, steigert die persönliche Attraktivität und gestaltet Beziehungen positiver. Im Rahmen der Tagung erleben Sie, wie befreiend es ist, Körper und Seele mit Lebensfreude anzureichern und durch neue Impulse das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken.


 
Vortrag: 08:30 - 09:30 Uhr
Was ist eigentlich Humor?
Thomas Holtbernd



Manche halten das Witzemachen für humorig, andere glauben, dass der Kar­neval der Höhepunkt des Humors sei. Manche unterscheiden nicht zwischen dem Ausdruck von Humor, wie dem Lachen, und der Haltung. Im Vortrag werden verschiedene Definitionen des Humors vorgestellt, die Entwicklung und die Dimensionen des Humors aufgezeigt. Schließlich wird frei nach Ludwig Wittgenstein der Humor als Weltanschauung und Haltung erläutert.

Vortrag: 09:30 - 10:15 Uhr
Management by Freude
Christoph Emmelmann
Die Humor, Lach- und Motivationsstrategie


Freudiges Lachen ist der positivste Gefühlzustand des Menschen. Freude ist die höchste Qualität der Motivation für Mitarbeiter in der Arbeitswelt. Die Führungskraft, die es versteht, im Unternehmen, im Mitarbeiterteam die Situation von Freude und Lachen dauerhaft zu erzeugen, hat den Gipfel der Motivationskraft erreicht. Damit Kunden und Mitarbeitern das Lachen nicht vergeht, gilt es, Motivationsstrategien zu praktizieren, die auf den Kern von positiver Motivation zielen. Lachen ist die beste Medizin, heißt es im Volks­mund. Humor fördert Leistungsfähigkeit, Kreativität, Teamgeist und reduziert Stress. Der Vortrag sensibilisiert und aktiviert Mitarbeiter und Führungskräfte, einfache und hochwirksame Methoden der „Humor und Lach-Motivationsstra­tegie“ sowie „Management by Freude“ im Unternehmen bewusst umzusetzen.



Kaffeepause 10:15 - 10:45 Uhr



Vortrag: 10:45 - 11:30 Uhr Mit Humor auf Augenhöhe
Alfred Gerhards



Humor in der Kommunikation Humor bedeutet, die soziale Situation im Griff zu haben – und nicht umge­kehrt. Gerade in Situationen sozialer Unterlegenheit und Statusgefälles kann ich durch humorvolle Interventionen einen Ausgleich schaffen, um wieder auf Augenhöhe kommunizieren zu können. In diesem Vortrag stellt Alfred Ger­hards einige lebensnahe Beispiele dazu vor.


Vortrag: 11:30 - 12:30 Uhr Humor und Ethik
Thomas Holtbernd


In der Humorpraxis wird zwischen dem Unterhaltungshumor und dem thera­peutischen Humor unterschieden. Der therapeutische Humor ist immer auf die konkreten Menschen bezogen und entspringt einer philanthropischen Haltung. Im Vortrag werden die Unterschiede zwischen dem Unterhaltungshumor und dem therapeutischen Humor erläutert, die ethischen Grenzen aufgezeigt und die Grundsätze eines ethisch verantworteten Humors erläutert.



Workshops und Kabarett von 14:00 bis 16:00 Uhr



Workshop A 
Thomas Holtbernd
Mit Humor zu Erfolg im Berufsalltag

Im Workshop wird die besondere Bedeutung des Humors im Führungsalltag mit Übungen praktisch erfahrbar gemacht. Es wird die Wichtigkeit des Humors für die Betriebsatmosphäre, die Dimensionen des Humors in einem Unternehmen und eine mögliche Implementierung des Humors erarbeitet. Verschiedene Möglichkeiten der humorvollen Kommunikation, die Arbeit an der eigenen Haltung und Humor als Dia­gnoseinstrument werden aufgezeigt.


Workshop B
Christoph Emmelmann Die Humor, Lach- und Motivationsstrategie

Der Workshop vertieft die Inhalte des Impulsvortrages in Theorie und Praxis. Ziel ist es, im Alltag mit den richtigen Techniken Glücksboten freizusetzen und Stress abzu­bauen. Sie erkennen dabei, dass unser Wohlbefinden nicht von äußeren Umständen abhängig ist und schöpfen daraus neue Lebenskraft und Lebensfreude. Alle Teilneh­mer sind danach in der Lage, die Grundtechniken in Theorie und Praxis individuell für sich selbst, aber auch gemeinsam mit dem Partner, mit Freunden, Kollegen und Mitarbeitern anzuwenden.


Workshop C 
Alfred Gerhards
Körpersprache, Bewegung und Ausdruck in der Kommunikation

In der Kommunikation ist der Anteil der Körpersprache (Gestik, Mimik, Haltung etc.) weitaus bedeutender als das gesprochene Wort. Wir wenden die Körpersprache meist intuitiv an, wer jedoch die körpersprachlichen Signale und deren Bedeutung erkennt und entschlüsselt, wird sich und seine Mitmenschen besser verstehen können. Zu diesem Verständnis will Alfred Gerhards in seinem Workshop mittels praxisnaher Bei­spiele und Übungen beitragen.


Kabarett: von 18:00 - 19:15 Uhr

Body Talk
Alfred Gerhards

Das Ahh und Ohh der Körpersprache


In seinem Bühnenprogramm „Body-Talk“ verbindet Globo (Alfred Gerhards) seine Beobachtungen als Seminarleiter für Körpersprache mit der langjährigen Erfahrung als Clown und Pantomime, um eine an sich seriöse Thematik auf witzige, kabaretti­stische, mitunter auch skurrile Weise zu vermitteln. So verschafft er den Zuschauern etliche Aha-Erlebnisse über menschliche Verhaltensweisen: „Jetzt verstehe ich end­lich, was ich schon immer gewusst habe!“